Webradio und Livestream

Spezialtipp

Nessi Tausendschön

Bild: SWR/Tollhaus/Bernadette Wozniak-Fritz

Freitag, 22:05 Uhr SWR2

SWR2 Vor Ort

Nessi Tausendschön

30 Jahres Zenith. Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön schon auf den Bühnen unterwegs. Nessi Tausendschön und Band

Tagestipp

Heute, 22:00 Uhr MDR KULTUR

Die Freuden und die Leiden des jungen P.

Der Theatermacher Ulrich Plenzdorf und sein Held Held Edgar Wibeau Von Tobias Barth Am 18. Mai 1972 gelangte "Die neuen Leiden des jungen W." von Ulrich Plenzdorf am Landestheater Halle zur Uraufführung. Das Stück um Liebe, Scheitern und Tod eines rebellischen Jugendlichen löste Begeisterungsstürme aus. Wie kein zweites schien es geeignet, ein Schlaglicht auf das Spannungsfeld von Kunst und Politik in der DDR zu werfen und avancierte in kurzer Zeit zum meistgespielten Theaterstück auf ostdeutschen Bühnen. Der Szenarist Plenzdorf hatte den Text ursprünglich (1969) als Filmszenario angelegt, und so waren Theater- und Prosafassung eigentlich nur Vehikel, die den Film gegen die Politbürokratie durchsetzen sollten. Aus politischen Gründen durfte Plenzdorfs Werk nicht von der DEFA verfilmt werden. Die Debatten um das Stück arteten in einen regelrechten "Kulturkampf" aus. Das Feature lässt Zeitzeugen zu Wort kommen: Zuschauer und Akteure der Hallenser Uraufführung. Zitate aus der Akademie-Debatte und Leserbriefe aus "Sinn und Form" liefern den authentischen Hintergrund, der durch Recherchen in Akten des Bundesarchivs und der Birthler-Behörde ergänzt wird. Und natürlich wird Ulrich Plenzdorf zu hören sein und Ausschnitte aus seinem Text, der nach 30 Jahren noch immer frisch wirkt und durch seine wunderbare Leichtigkeit besticht. Tobias Barth wurde 1970 in Halle (Saale) geboren, arbeitete nach dem Abitur als Industriekletterer und in Umweltprojekten, lernte Tischler und studierte Medienwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaft in Leipzig und Basel. Seit 1997 publizistische Tätigkeit überwiegend für die ARD als Autor, Feature- Redakteur und Regisseur. Regie: Wolfgang Rindfleisch Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2002 Mitwirkende: Andrea Solter Jürgen Holtz Matthias Hummitzsch Dieter Mann (52 Min.)

Konzerttipp

Heute, 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit Tyna Tina Müller ist von Mannheim nach Hamburg gekommen, hat dort den Pop-Kurs absolviert und widmet sich nun als Tyna ganz ihrer Musik. Im November 2019 ist ihre EP "Dynamit" herausgekommen - zum Release ist sie am 14. November 2019 im Rahmen von Rockcity On Air im Hamburger Club Logo aufgetreten.

Hörspieltipp

Heute, 22:00 Uhr MDR KULTUR

Die Freuden und die Leiden des jungen P.

Der Theatermacher Ulrich Plenzdorf und sein Held Held Edgar Wibeau Von Tobias Barth Am 18. Mai 1972 gelangte "Die neuen Leiden des jungen W." von Ulrich Plenzdorf am Landestheater Halle zur Uraufführung. Das Stück um Liebe, Scheitern und Tod eines rebellischen Jugendlichen löste Begeisterungsstürme aus. Wie kein zweites schien es geeignet, ein Schlaglicht auf das Spannungsfeld von Kunst und Politik in der DDR zu werfen und avancierte in kurzer Zeit zum meistgespielten Theaterstück auf ostdeutschen Bühnen. Der Szenarist Plenzdorf hatte den Text ursprünglich (1969) als Filmszenario angelegt, und so waren Theater- und Prosafassung eigentlich nur Vehikel, die den Film gegen die Politbürokratie durchsetzen sollten. Aus politischen Gründen durfte Plenzdorfs Werk nicht von der DEFA verfilmt werden. Die Debatten um das Stück arteten in einen regelrechten "Kulturkampf" aus. Das Feature lässt Zeitzeugen zu Wort kommen: Zuschauer und Akteure der Hallenser Uraufführung. Zitate aus der Akademie-Debatte und Leserbriefe aus "Sinn und Form" liefern den authentischen Hintergrund, der durch Recherchen in Akten des Bundesarchivs und der Birthler-Behörde ergänzt wird. Und natürlich wird Ulrich Plenzdorf zu hören sein und Ausschnitte aus seinem Text, der nach 30 Jahren noch immer frisch wirkt und durch seine wunderbare Leichtigkeit besticht. Tobias Barth wurde 1970 in Halle (Saale) geboren, arbeitete nach dem Abitur als Industriekletterer und in Umweltprojekten, lernte Tischler und studierte Medienwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaft in Leipzig und Basel. Seit 1997 publizistische Tätigkeit überwiegend für die ARD als Autor, Feature- Redakteur und Regisseur. Regie: Wolfgang Rindfleisch Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2002 Mitwirkende: Andrea Solter Jürgen Holtz Matthias Hummitzsch Dieter Mann (52 Min.)

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Koscher und halal Speisevorschriften in Judentum und Islam Gastrosophie Eine Philosophie des Essens Das Kalenderblatt 18.5.1951 Erste Tetra-Paks für Milch werden vorgestellt Von Susanne Hofmann . Koscher und halal - Speisevorschriften in Judentum und Islam Autor: Johannes Marchl / Regie: Martin Trauner Viele kennen die Redewendung, nach der einem etwas "nicht koscher vorkommt". Aber was genau ist eigentlich "koscher", was ist "halal"? Mit "koscher" und "halal" werden bei Juden und Muslimen Lebensmittel bezeichnet, die "rein" sind und somit verzehrt werden dürfen. Allerdings haben beide Begriffe nur sehr entfernt etwas mit Hygiene zu tun. Es geht vielmehr um religiöse Vorschriften, die weit ins tägliche Leben hineinreichen, viel weiter, als nur zu regeln, was gegessen wird und wovon die Gläubigen die Finger zu lassen haben. Sie bilden ein zwingendes Ordnungssystem, das sowohl identitätsstiftend ist für die Menschen der eigenen Religion, als auch abgrenzend zu den anderen. Essensvorschriften, die eigen sind und schwierig. Die das Schächten von Tieren beinhalten, aber auch welche Tiere überhaupt gegessen werden dürfen. Und dass das Schwein bei beiden Religionen weder als koscher noch als halal gilt, ist nur die Spitze des Essens-Regeln-Eisbergs. Gastrosophie - eine Philosophie des Essens Autor: Michael Reitz / Regie: Sabine Kienhöfer Eine große Anzahl von Philosophen machte sich Gedanken über die Bedeutung des Essens, seine Auswirkungen auf unser Denken, sowie die Verbindung von Nahrungsaufnahme und philosophischen Disziplinen. Der antike Denker Epikur unterrichtete in einem Gemüsegarten, Platons berühmtester Dialog heißt "Gastmahl", Immanuel Kant sinnierte über eine Kritik des Schmeckens und Essens, das Denken Nietzsches ist oftmals durch die Bezugnahme auf unsere Nahrungsgewohnheiten geprägt. Berühmt geworden ist in diesem Zusammenhang das Zitat Ludwig Feuerbachs "Der Mensch ist, was er isst." In der modernen Philosophie hat sich dafür der Begriff "Gastrosophie" etabliert. Hier geht es um die Philosophie des Essens, hauptsächlich seine Ethik und Ästhetik. Und die zahlreichen Publikationen der letzten zehn Jahre zeigen, dass sich das Thema immer größerer Beliebtheit erfreut. Erstsendung 10. April 2019 Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

Podcast

Hörspiel-Download

WDR

All your desires - Sex-Story-Autorin sucht dringend Inspiration

-Komödie- Sex sells. Johanna verwirklicht ihren Traum und steigt direkt nach dem Studium als Autorin in einem spannenden Start-Up ein. Aber um sich saftige Erotik-Audiostories auszudenken, bietet ihr Leben nicht gerade viel Inspiration. Zeit, das zu ändern! // Von Kristin Höller und Taiina Grünzig / Regie: Susanne Krings / WDR 2022 // www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter

Hören